Stamm SVP Aesch: Windräder, Elterntaxi, Feuerwerk-Verbot, Verwaltung

Die SVP Aesch ZH führte im Juni 2026 im Brunnehofsääli ihren Frühlings-Stamm durch, der sehr gut besucht wurde.
Martin Hartmann, SVP-Vorstandsmitglied und Präsident des Komitees «Gegenwind Aesch» referierte zu Windrädern. Im Mai 2026 wurden durch den Zürcher Regierungsrat die 50 angedachten Windkraft-Gebiete auf 19 zusammengestrichen. Leider sind die drei Gross-Windräder im Aescher Chüewald weiterhin geplant. Dabei ist absehbar, dass diese Gross-Windräder defizitär sein werden, da es in Aesch zu wenig Wind hat. Die Baudirektion geht von 60 Prozent Subvention durch den Bund bei Bau und Betrieb aus, was aber nichts anderes als Steuergeldverschleuderung in Millionenhöhe bedeutet. Bereits gibt es Stimmen im Dorf, die sagen; «Wir würden wegziehen», denn drei riesige Windräder ändern das Dorfbild extrem. Der Kanton muss das Aescher Volk abstimmen lassen, war die klare Meinung am SVP-Stamm.
Farrah Peter, SVP-Primarschulpflegerin, erläuterte das mittlerweile gefährliche Ausmass der Elterntaxis zur Primarschule. Trotz steten Hinweisen seitens der Schulleitung und der Primarschulpflege an die Eltern, die Kinder doch bitte nicht mit dem Auto zur Schule zu fahren, sind einige Eltern völlig uneinsichtig. Bekannterweise nehmen sie damit das Erlebnis Schulweg ihren eigenen Kindern weg und gefährden andere. Ein Halteverbot oder ein absolutes Halteverbot wegen Gesundheitsgefährdung wurde diskutiert. Eine Bewilligung für absolutes Halteverbot wird die Kantonspolizei jedoch kaum geben. Eine «Zone» für das Aus- und Einsteigen könnte eine weitere Variante sein, oberhalb des Schulbereichs einrichtbar. Bereits zu weit weg, um die Elterntaxis dorthin zu bewegen, war eine Meinung. Da es eine Gemeindestrasse betrifft, wird der neu zusammengesetzte Gemeinderat zuständig sein. Dies wird weiterverfolgt.
Für die Einzelinitiative ganzjähriges Verbot von lärmendem Feuerwerk, ein Traktandum der anstehenden Gemeindeversammlung, kam keinerlei Zuspruch von den Stamm-Teilnehmern zustande. Dieser Vorstoss wird für Aesch als übertrieben betrachtet. Es sind jetzt schon nur Feuerwerke am 1. August und an Silvester erlaubt. An diesen beiden Anlässen kam es in Aesch bisher zu wenig Problemen und die Feuerwerksaktivitäten haben in den letzten Jahren in Aesch auffällig abgenommen, war die Meinung.
Zum Schluss berichtete der Präsident Diego Bonato von seiner Anregung, den beleuchtenden Bericht zu den Geschäften der Gemeindeversammlung nicht nur 14 Tage, sondern wie früher 28 Tage davor zusammen mit den Traktanden zu veröffentlichen. Die Verwaltung im Dienst der Bevölkerung, das muss gelten und nicht umgekehrt, da war man sich einig. Die Antwort des jetzigen Gemeinderates wird mit Spannung erwartet.
Für den Vorstand
Diego Bonato
Präsident SVP Aesch
SVP Aesch
